Das Buddha-Symbol
Symbol of enlightenment, teaching, and peace.
Der Buddhismus kennt eine Fülle sakraler Symbole. Zu den frühesten Zeichen zählten der Stupa und das Dharmachakra (Rad der Lehre). Bildnisse des historischen Buddha Siddhartha Gautama selbst waren zu seinen Lebzeiten und in den ersten Jahrhunderten unüblich, da der Buddha persönliche Verehrung ablehnte. Erst ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. entstand unter dem Einfluss der griechisch-buddhistischen Kunst von Gandhara die Tradition, den Buddha in menschlicher Gestalt darzustellen; danach verbreiteten sich Statuen und Reliefs über ganz Asien und schmückten Tempel, Schreine und Münzen.
Vor der Entstehung anthropomorpher Statuen wurde der Erleuchtete durch anikonische Symbole dargestellt: ein leerer Thron, der Bodhi-Baum oder seine heiligen Fußabdrücke (Buddhapada). Der leere Thron versinnbildlicht die Erleuchtung und seine geistige Herrschaft; der Bodhi-Baum markiert die Stätte des Erwachens unter dem Feigenbaum in Bodh Gaya; die Fußabdrücke erinnern an den achtfachen spirituellen Pfad, den er seinen Schülern wies. Auch der Trishula sowie Kombinationen aus Lotusblüte, Diamant und den Drei Juwelen (Triratna: Buddha, Dharma, Sangha) dienten als frühe Zeichen.
In der Bildhauerkunst entwickelten sich die klassischen Haltungen: Der liegende Buddha (Mahaparinirvana) zeigt den Vollendeten beim Übergang ins endgültige Nirvana und symbolisiert die Vollendung der Lehre; der stehende Buddha spendet Segen und Schutz; der im Lotossitz meditierende Buddha verkörpert tiefen inneren Frieden, Gelassenheit und vollkommene Erleuchtung.
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