Das Pentagramm

Das Pentagramm-Symbol, das aus fünf geraden, in einem Zug gezeichneten Linien zu einem fünfzackigen Stern geformt wird, reicht bis etwa 3000 v. Chr. ins antike Mesopotamien zurück, wo sumerische Tontafeln das Zeichen mit dem Wort „UB“ für „Winkel“ oder „Himmelsrichtung“ verbanden. Seine tiefere mystische Dimension entfaltete sich in babylonischer Zeit, als die fünf Spitzen den fünf klassischen Planeten Jupiter, Merkur, Mars, Saturn und Venus zugeordnet wurden. Im Laufe der Jahrhunderte fand dieser fünfzackige Stern Eingang in zahlreiche Religionen: Die Hebräer deuteten das Zeichen als Sinnbild der göttlichen Wahrheit und der fünf Bücher Mose (Pentateuch); die keltischen Druiden verehrten es als göttliches Siegel, und frühe Christen sahen in den fünf Spitzen die fünf Wundmale Christi am Kreuz.

Die geistige Kraft des Pentagramms wird bis heute lebendig empfunden: Die Fünf galt stets als heilige Zahl der menschlichen Schöpfung – wir besitzen je fünf Finger und Zehen an Händen und Füßen, fünf Sinne und durchlaufen fünf existentielle Übergangsriten im Leben (Geburt, Heranwachsen, geschlechtliche Vereinigung, Elternschaft und Tod). Das Pentagramm birgt in allen Linienverhältnissen den Goldenen Schnitt – das universelle Naturmaß von Schönheit und Harmonie. Daher gilt es seit jeher als machtvolles Schutzzeichen zur Abwehr von Unheil, Dämonen und Zwietracht; ebenso dient es dazu, heilsame und erhabene Schwingungen im Menschen und in seiner Umwelt zu stärken.

Pentagramm-Symbol


Pentagramm

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